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Traumhafte Schlosshochzeit in blau & coral

Elegante Hochzeit mit vielen magischen Momenten. 

 

 ...Anders im positiven Sinne; sie ist durchgeplant und hatte bereits einen Roten Faden für ihre Hochzeit. Am 12. März 2018 konnte ich mir dann ein Bild von der Braut während eines Telefonats machen und mein Bauchgefühl lag richtig. Ein magischer Moment für mich. Sie hat leider viele Schicksalsschläge in den letzten Jahren erleben müssen und rafft sich immer wieder auf und geht mit dem Kopf durch die Wand, um an ihr Ziel zu kommen. Eine der vielen Aussagen von ihr, die mich sehr berührt hat, war folgende. Sie sagte: Beata, die Hochzeit ist nicht nur eine Feier für Christian und mich, sondern eine Feier für all unsere Freunde und Familie. Wir feiern, dass Christian noch bei uns ist und wir einen gesunden kleinen Sohn haben. Es soll ein Fest für alle sein und jeder soll im Mittelpunkt stehen

Ich möchte euch gerne mehr von dieser und vielen anderen Situationen erzählen, deswegen habe ich die Braut gefragt, ob sie Interesse daran hat, ein Interview auf meiner Seite mit mir zu veröffentlichen. Am Dienstag, den 19. Februar 2019, haben wir uns in eine Eisdiele gesetzt und über die vergangene Hochzeit gesprochen. Nun könnt ihr unten unseren Gesprächsverlauf nachlesen. 

Beata: grün

Nina:    blau

 

 

                         Nina, heute ist sogar der 19. Februar! Vor genau 5 Monaten war euer großer Tag

 

                         Hach war das toll, ich weiß noch, wie ich dich verrückte Nudel bei Facebook gefunden habe. 

 

                         Ich muss unterbrechen, bitte, verrückte Nudel??

 

                          Ja mal ganz ehrlich, hast du eine Vorstellung davon, wie viele Blumentanten ich damals angesprochen hatte und versucht habe, denen zu erklären, was genau ich haben möchte? Und dann kommst du. Und du triffst mich genau mit den Worten, die ich bei allen anderen gesucht hatte. 

 

                         Eleganz in Perfektion in Blau und Coral.

 

                            Oh ja, wir zwei führen seit dem 14. März 2018 eine Beziehung miteinander. 

 

                          (lachend) Ja tatsächlich, aber so war und ist es noch heute. Immer wenn dir etwas Neues eingefallen ist, hast du mich sofort informiert. Ich weiß noch, mit wie viel Stolz du mir die Bilder von deinem traumhaften Brautkleid geschickt hattest. Ich war von Anfang an nicht nur deine Ansprechpartnerin für die Dekoration, sondern ich war Teil eurer Hochzeit. Wie Freundinnen, die sich schon Jahrzehnte kennen und blind miteinander kommunizieren können, ohne etwas zu sagen. Manchmal habe ich auch gedacht, du bist verrückt, weil du so viel selber machen möchtest für die Hochzeit. 

 

                          Zu einem Perfekten Tag gehört auch viel Arbeit und mir macht es Spaß. Ich kann dir ja nicht alles überlassen, denn ein paar Lorbeeren möchte ich bei der Hochzeit natürlich auch ernten. Ich hatte doch wirklich viel Zeit und habe mir Gedanken mit meinem Verlobten und meiner Trauzeugin gemacht, was genau benötigt wird und was davon umgesetzt werden konnte. Bei einem Glas Wein habe ich mit meiner Trauzeugin überlegt, welchen Text wir für die Einladungen nehmen können. Einfach kann ja jeder und jeder sind wir nicht, wie du weißt. Nach vielem Geschwafel - was mein Zukünftiger gut kann, um mich aufzuziehen - zitierten wir nach Mozart. Was Papageno und Papagena in Mozarts „Zauberflöte“ hier singen, mag heute vielleicht etwas komisch klingen. Aber wir wollen uns wirklich „der Liebe freun-und das nicht so nebeneinander her, sondern als Ehepaar. Ja, das war genau das, was zu uns Verrückten passte. Weil es so schön war und uns die Tränen in den Augen standen fiel uns ein, dass wir Taschentücherboxen benötigen für die Kirche. Und mein Zukünftiger lachte und sagte: Ja klar und draußen stehen unsere Freunde im Spalier und lassen Glöckchen rasseln! Da schaute meine Trauzeugin an und fing laut an zu lachen. Gesagt, getan! Wir hatten ein Bastelwochenende eingelegt und alles gerade Erwähnte fertiggestellt. Immer wieder hatte ich dir Bilder geschickt und du warst erstaunt, dass ich meinem Farbkonzept treu blieb. Weißt du noch, als ich anrief und dir erzählen musste, dass Herzkarten mir zu viele Namensschilder Buttons geschickt hatte? 

 

                          Ja, das weiß ich noch! Ich habe dir geraten, diese auf die Taschentücherboxen zu kleben und an die Wedding –Wands zu befestigen. Ich glaube sogar, an die Seifenblasenbehälter hast du die doch auch gemacht und an deine 1500 Steckherzen. Als wäre es gestern gewesen, meine Güte, war das schön. Es gibt ja nicht so viele von deiner Art, die so viel selber machen und auch genau wissen, wovon sie sprechen. Es ist für mich immer ein besonderer Moment in meiner beruflichen Laufbahn, wenn Bräute mit neuen Ideen um die Ecke kommen. Du hattest mich oft zum Verzweifeln gebracht mit deinen Ideen. Nicht, weil diese nicht machbar waren, sondern, weil Mimik und Gestik über WhatsApp nicht so funktionieren als würden wir uns persönlich gegenüber

-stehen. Dann ging es ja schnell und wir haben einen Termin vereinbart und uns natürlich getroffen am Schloss in Herten. Und dann bist du explodiert, nicht vor Wut, sondern voller Inspiration. Mit Max auf dem Arm und Christian an der Hand hattest du wie ein Wasserfall gesprochen. Ich konnte dir damals kaum folgen. 

 

 Kurzer Einblick: Beata, hier kommt die Candy-Bar hin, da kommt das Gewächshaus hin für die Karten, achso, hier kommt mein selbstgebastelter Fotobox-Hintergrund hin und hier sollen die Tische hin und da draußen kommen die Steckherzen hin und auch noch die Luftballons.

 

                          Als wäre es gestern gewesen. Wie gesagt, war die Hochzeit nicht nur eine Hochzeit, sondern ein sehr emotionaler Tag für all unsere Freunde und Familie gewesen. Christian war in der Vorbereitungszeit zwischendurch immer wieder im Krankenhaus und für mich und meinen Kleinen war die Bastelei eine gute Abwechslung. 

 

                          Ich habe so sehr für euch gebetet, dass bitte alles an eurem großen Tag klappen soll. Und meine Gebete wurden erhört. Am 24.09.2018 konntet ihr euch im kleinen Kreise in Herne im Standesamt das JA-Wort geben. Wie sehr wäre ich doch gern dabei gewesen. 

 

                          Das glaube ich dir, aber du warst ja in Gedanken bei uns. Die letzten Tage gingen wirklich schnell um und es war so viel Stress. Christian lag ja noch immer im Krankenhaus und ich musste noch so viel machen. Es war zum Verzweifeln, denn der Sitzplan war auch noch nicht fertig und auch unser Überraschungs-Flashmob für Christian musste noch mehrfach geprobt werden. 

 

                          Ich frage mich noch heute, wie du Das alles gemanagt hast. Du warst sogar so verrückt, dass du eure Hausfassade zwei Tage vor der Hochzeit gestrichen hattest mit der Aussage, dass dann die Fotos wenigstens schön werden. Es war wirklich eine sehr wertvolle und zeitintensive Zeit mit dir als Braut und ich habe jeden Tag mit euch gefiebert und gebetet. Wir zwei haben uns gut ergänzt und die einen oder andern Tipps konntest du super umsetzen. Du hast dir so viel Mühe gemacht mit all den Kleinigkeiten, die du überall platziert hattest in der Lokation. 

 

                          Ich danke dir, es war wirklich viel Arbeit und wahnsinnig viele Stunden, die ich mit meiner Trauzeugin investiert hatte. Als Braut ist man schon verrückt, was man sich so alles antut und haben möchte. An dem Tag vor der kirchlichen Trauung bin ich doch mit Christian und meiner Trauzeugin und meinem Sohnemann in die Lokation gefahren und hatte noch die blauen Tischdecken gebügelt und alles dekoriert. Meine Güte, war ich gespannt wie deine Kerzenständer und deine Deko mit den Blumen aussehen

 

                          Nicht nur du warst gespannt, ich auch. Ich habe ein Bild im Kopf gehabt, wie es aussehen sollte und habe gesteckt wie eine Weltmeisterin. Die eine oder andere Träne musste ich vergießen beim Binden der Gestecke für Christian und Max. Ich hatte so sehr für euch gebetet, dass ihr die kirchliche Trauung nicht verschieben müsst und auch nicht damit gerechnet, dass er einen Tag vor der kirchlichen Trauung damals aus dem Krankenhaus rauskommt. Ich habe so sehr mit euch mitgefiebert und all meine Liebe mit in die Gestecke eingebunden.

 

                          Dann war er da, der große Tag und um 15 Uhr läuteten die Glocken und ich ging mit meinem Bruder und mit zitternden Knien in die Kirche. Meine Güte, war mir schlecht und mir liefen direkt die Tränen. Ich muss dir sagen, von der Blumendekoration in der Kirche hatte ich mal so gar nichts wahrgenommen. Ich war so nervös und so glücklich, dass es geklappt hat. All die letzten Monate vor Angst und Trauer fielen da von mir ab und ich konnte endlich Ja sagen zu meinem Traummann. Ja sagen zu einem neuen Lebensabschnitt als Ehefrau. Nach dem letzten Lied hatten Christian und ich alleine in der Kirche gestanden, weil unsere Gäste im Spalier mit meinen selbst gebastelten Wedding-Wands standen ;o)

Und ich muss dir sagen, dass ich erst da die bezaubernde Arbeit von dir wahrgenommen hatte. Meine Güte, war ich überwältigt von all den Eindrücken und gespannt, wie es im Schloss aussehen würde. 

 

 

                          Du kannst mir glauben, ich wäre so gerne in der Kirche dabei gewesen, aber ich war im Schloss und hatte vor Ort alles vorbereitet und dekoriert. Ich war genauso nervös wie du, denn ich wusste ja nicht, ob dir meine fertigen Arbeiten gefallen würden und ob du glücklich mit dem wärst, was du dann final sehen würdest. Als wir uns dann zum Abendessen endlich gesehen hatten, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Du flüstertest mir ins Ohr: Danke, du bist einfach wundervoll, ein Geschenk des Himmels. 

 

                          Ja das Bist du, du bist eine Bereicherung für all die vielen Bräute, jemanden zu finden der mit so viel Leidenschaft und mit so viel Herz an seine Arbeit geht. Das ist wirklich eine Seltenheit. Es ist immer eine Preisfrage, aber ganz ehrlich, ich hatte Angebote bekommen, die haben mich aus den Socken geholt und ich glaube nicht, dass es nur ansatzweise so schön geworden wäre wie von dir. Ich bin dir für sieben Monate Zusammenarbeit sehr dankbar, ich bin dir dankbar für all deine Tipps und am meisten bin ich dankbar dafür, dass ich eine tolle Freundin dazu gewonnen habe. 

 

 

                          Meine Liebe, es war für mich eine tolle Erfahrung mit dir zusammen zu arbeiten. Ich habe durch dich gesehen, was wirklich wichtig im Leben ist. Denn es ist der Glaube, der Glaube an sich selbst und die Liebe. Du hast gekämpft und durchgehalten bis zur letzten Sekunde. Du hast immer 100 Prozent gegeben und mich immer bei Laune gehalten. Du hast mich mit Ideen und vielen Eindrücken bereichert. Es war vom ersten Tag an eine Wedding-Freundschaft mit dir. Und ich bin froh, dass ich all die Höhen und Tiefen mit euch als Brautpaar erleben durfte. Ihr seid einfach ein tolles Paar, das so viel Liebe und Leidenschaft nach außen trägt. Es gibt nichts Schöneres, als wenn aus Zusammenarbeit Freundschaft entsteht.

 

                        Schaut auf Blog von @thetruebride -> LINK IN DER BIO, da erwarten euch wunderschöne Fotos von der traumhafte Schlosshochzeit 

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